Wer diesen versteckten Thermostatmodus nutzt, senkt sofort die Rechnung

Wenn du glaubst, dein Thermostat tut bereits alles für deine Heizkosten – denk noch mal nach. Es gibt einen versteckten Modus, den viele übersehen. Doch wer ihn entdeckt und richtig einsetzt, kann sofort spürbar Energie sparen. Klingt fast zu gut, um wahr zu sein? Genau deshalb lohnt sich ein Blick hinter die Fassade deines Thermostats.

Was ist dieser versteckte Modus überhaupt?

Moderne Thermostate – ob digital oder smart – bieten oft mehr Funktionen, als das Display vermuten lässt. Eine davon ist der Absenkmodus (auch „Eco-Modus“ genannt). Er steht nicht immer direkt auf dem Gerät, ist aber über das Menü oder eine App zugänglich.

Im Absenkmodus regelt das Thermostat die Temperatur automatisch auf ein sparsames Niveau herunter, wenn niemand zu Hause ist oder nachts, wenn du unter der Decke liegst.

Warum dieser Modus sofort Geld spart

Heizkosten entstehen vor allem dann, wenn die Heizung rund um die Uhr auf Hochtouren läuft – ganz gleich, ob jemand den Raum nutzt oder nicht. Und genau hier setzt der versteckte Modus an:

  • Senkt die Raumtemperatur automatisch um 3–5 Grad
  • Erkennt per Zeitsteuerung oder Bewegungssensor, wann geheizt werden muss
  • Reduziert Wärmeverluste während der Nacht oder bei Abwesenheit

Berechnungen des Umweltbundesamtes zeigen: 1 Grad weniger spart bis zu 6 % Heizkosten. Nutzt du den Absenkmodus clever, lassen sich damit schnell 10–15 % einsparen – ganz ohne Komfortverlust.

Lesetipp:  Er taute den Gefrierschrank mit einer Schale ab – in Rekordzeit fertig

So aktivierst du den Modus an deinem Thermostat

Die genaue Vorgehensweise hängt vom Modell ab. Aber in den meisten Fällen gilt:

  • Bei digitalen Thermostaten: „Menü“ drücken → „Programme“ → „Eco“ oder „Sparen“ wählen
  • Bei smarten Thermostaten (z. B. tado°, Homematic, Netatmo): App öffnen → Zeitpläne → Absenktemperatur einrichten
  • Manuell: Nachtabsenkung programmieren oder „Urlaubsmodus“ aktivieren, wenn du länger weg bist

Viele Hersteller verstecken diese Funktion hinter Symbolen wie einem Blatt, einer Uhr oder dem Kürzel „ECO“. Falls du unsicher bist, schau in die Bedienungsanleitung oder such direkt nach deinem Modell online.

Wann lohnt sich der Modus besonders?

Dieser Trick wirkt nicht nur im Winter – sondern das ganze Jahr über, wenn du sparsam mit Energie umgehen willst. Dennoch gibt es typische Situationen, in denen der Absenkmodus besonders effektiv ist:

  • Nachts: Wenn unter der Decke ohnehin warm genug ist, reicht 16–17 °C völlig aus
  • Tagsüber bei Abwesenheit: Arbeitest du außer Haus, kannst du die Temperatur locker senken
  • Im Urlaub: Einige Thermostate erkennen sogar, wenn du verreist bist

Je regelmäßiger du den Modus nutzt, desto mehr lohnt es sich. Und das Schöne: Du musst dich kaum noch kümmern. Einmal eingerichtet, läuft das Ganze vollautomatisch im Hintergrund.

Weitere Tipps für smarte Thermostatnutzung

Der Absenkmodus ist nur der Anfang. Wenn du wirklich alles aus deinem Thermostat herausholen willst, schau dir auch diese Tricks an:

  • Zonenheizung einrichten: Räume individuell steuern statt alle gleich
  • Fenster-offen-Erkennung aktivieren: Viele Geräte schalten dann die Heizung automatisch ab
  • Wöchentliche Heizprofile nutzen: Einmal eingestellt passt sich alles deinem Alltag an
  • Kombination mit smarten Sensoren: Noch mehr Präzision bei Temperatur und Luftfeuchtigkeit
Lesetipp:  So reinigen Norweger ihre Fenster: Der Trick funktioniert auch in Deutschland perfekt

Fazit: Kleine Funktion, große Wirkung

Viele Menschen zahlen Monat für Monat zu viel für Wärme, einfach weil sie versteckte Funktionen nicht kennen. Der Absenkmodus ist ein unscheinbarer, aber wirkungsvoller Hebel. Einfach zu aktivieren. Unauffällig im Alltag. Doch die Wirkung spürst du direkt – auf der Rechnung.

Also: Geh jetzt an dein Thermostat, such den Eco- oder Nachtmodus und stell ihn passend für deinen Rhythmus ein. Deine Brieftasche wird es dir sofort danken.

5/5 - (15 votes)
Top11
Top11

Lorem Ipsum is simply dummy text of the printing and typesetting industry. Lorem Ipsum has been the industry's standard dummy text ever since the 1500s, wn an unknown printer took a galley of type and scrambled it to make a type specimen book. It has survived not only five centuries, but also the leap into electronic typesetting, remaining essentially unchanged. It was popularised in the 1960s with the release of Letraset sheets containing Lorem Ipsum passages, and more recently with desktop publishing software like Aldus PageMaker including versions of Lorem Ipsum.